16. November 2017

Keltische und germanische Stätten im Lipperlande

An dem Urzustande Deutschlands als rauhes, unwirtliches Land, bestehend aus wilden Wald- und Heidegegenden, sumpfigen Fluß- und Moorniederungcn, hat sich gar manches geändert. Die Grundzüge der Siedlungen sind vielfach verschwunden, […]
14. November 2017

Ein Tie in einem Lippischen Dorfe

In Schriften über unsere Heimat ist gelegentlich zu lesen, es sei befremdlich, daß man in Lippe nirgends mehr etwas von einem Tieplatze wußte. Deshalb ist folgende Mitteilung vielleicht angebracht. Vor etwa 20 Jahren machte ich eine Dampferfahrt auf der Weser von Höxter abwärts. Die Fahrt sollte bis Hameln gehen. Schon nahte das Ende der schönen Fahrt. Hinter uns lagen Corvey), Holzminden, Polle, die Steinmühle, Bodenwerder, Hehlen, wir waren vorbei gefahren an den schönen Bergen, die diesem Teil des Weserlaufs seinen Reiz verleihen
11. November 2017

REELKIRCHEN — Gegenwärtige Vergangenheit

Es gehört sicherlich nicht zum Alltäglichen, daß sich „Neugierige“ in Reelkirchen sehen lassen! Was sollte wohl auch zu einem Besuch dieser heute noch (!) stillen Siedlung an den nördlichen Ausläufern des „Beller Holzes“ anregen? — Die alte Kirche, so wird den Kurgästen im nahen Bad Meinberg von den rührigen Wanderführer Hubertus Brennig immer wieder versichert, sei sehenswert; aber, deren gibt es ja, wie wir wissen, viele landauf, landab; vielleicht sogar schönere und auch solche „von höherem geschichtlichen Rang“. Und, was das D o r f b i l d angeht, so sind sich auch die Einheimischen im klaren darüber, daß Reelkirchen nicht zu den „Schönen unter den Töchtern des Landes“ gehört.
28. Oktober 2017

Eine Schreckensnacht im Ahmser Kruge

Im äußersten Nordwesten unseres Lipperlandes, nur wenige Schritte von der Stelle, wo aus dem Werregrunde die Landwehr, der alte Grenzwall der das Gebiet der Stadt Herford von Lippe trennt, zum […]
25. Oktober 2017

Der „Hexenbürgermeister” von Lemgo

Hermann Cothmann (1629 – 1683) Die Cothmanns gehörten zu den Patriziergeschlechtern, die dem alten Lemgo seine Bürgermeister, Räte und Richter stellten. Eine alte Grabtafel in der Marienkirche vom Jahre 1435 […]
14. Oktober 2017

Des Zieglers Lust und Last

oder: Simon sein Bilderbuch, mit kurzer Beschreibung zu jedem Bilde, von ihm selber. Vorrede. Hier ist mein Bilderbuch. So viel mir bewußt ist, ist nichts Böses darin. Warum sollte ich […]
9. Oktober 2017

DIE FESTUNG LEMGO

Was mag den Edelherrn Bernhard II. zur Lippe bewogen haben, für seine zweite Stadtgründung, unser Lemgo, just diesen Platz im Begatale zu wählen? Zu den wichtigsten topographischen Voraussetzungen für eine […]
25. September 2017

Die Mordkuhle

Ein junges Mädchen entlarvt eine Räuberbande Als der diesseitige Teil des lippischen Landes schon in kultureller Blüte stand, war die Senne noch öde und leer. Die Wegeverhältnisse waren die denkbar […]
20. September 2017

Aus den Jugenderinnerungen alter Lipper

18. September 2017

Das Waisenhaus in Barntrup

»O Barntrup, O Barntrup, du wunderschöne Stadt«, so blies der Schwager auf seinem beuligen Horn, als die Post in die Nähe von Barntrup kam. Früher hätte ich ihm recht gegeben, […]
2. September 2017

Der Valepagenhof im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold

Mit der Übergabe des ersten Bauabschnittes des Paderborner Dorfes im Westfälischen Freilichtmuseum am 13. Juli 1981 konnte mit dem Valepagenhof aus Dorfbauernschaft / Delbrück auch eines der bedeutendsten ländlichen Bauwerke Westfalens der Öffentlichkeit zurückgegeben werden. Die großartige, reich geschnitzte Renaissancefassade von 1577 erregte schon im ausgehenden 19.Jh. das Interesse des Provinzialkonservators A. Ludorff, obwohl Bauernhäusern damals von Seiten der Denkmalpflege kaum Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Als besonders charakteristisches Bauwerk in Westfalen wurde es 1906 in das umfangreiche Tafelwerk der Deutschen Architekten- . und Ingenieur- Vereine aufgenommen.
22. August 2017

Aus den Briefen eines wandernden lippischen Handwerksgesellen

Heinrich Uhmeier wurde 1857 in Barntrup geboren. Sein Vater Ludwig Uhmeier starb schon 1859 im Alter von 44 Jahren, gerade als er nach dem Brande von 1858, der einen großen […]
5. Mai 2017

Wie sahen unsere alten Schlösser aus?

Wohl wissen wir, daß sie einstmals da waren, auch daß sie die Geschicke der engeren aber weiteren Heimat weitgehend beeinflußt haben.Sie sind aber zum Teil ganz verschwunden, zum Teil nur […]
10. Dezember 2016

Die alten lippischen Papiermühlen

Vor der Erfindung des Papiers wurde bekanntlich Pergament als Schreibmaterial benutzt. Das Papier ist eine chinesische Erfindung, die um das Jahr 1140 nach Deutschland gelangte, von Frankreich und Italien her; […]
21. November 2016

Horn-Bad Meinberg – Zick-Zack-Fahrt durch Lippe“ (1954 – 1958)

23. August 2016

Vom Kohlpott bis Lopshorn

Maimorgen mit Buchfinkengeschmetter und Lerchengetriller. Eine erquickende Brise hat sich erhoben, schaukelt sanft die frischgrünen Buchenwipfel und macht, daß das zahllose Heer der Roggenhälmchen eine aufgeregte Unterhaltung beginnt. Jetzt aber, […]
25. Juli 2016

Aus Veldroms vergangenen Tagen

Das unmittelbar an der ehemaligen Landesgrenze gelegene zweigeteilte Dorf Veldrom gehörte immer mit 377 ha und etwa 300 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden Lippes. Die Entwicklung stagniert seit sehr langer Zeit. Sein Name wurde 1160 als Druc, 1259 als Trucheim, 1530 als Veldtodrome, 1630 als Veldrohm erwähnt.
15. März 2016

Die Detmolder Kriegstage 1945

Tagebuchnotizen von Bernhard Ebert bearbeitet von Hermann Niebuhr“‚ Nachdem die feindlichen Truppen seit Anfang März immer mehr Boden auf dem rechten Rheinufer gewonnen hatten, wurde die Lage auch für unsere Stadt allmählich […]
26. Dezember 2015

Das Hagenrecht der lippischen Ostmark

Herr Archivdirektor Professor Dr. Philippi veröffentlicht gemeinsam mit Herrn Dr. Grotefend in der diesjährigen Zeitschrift unseres Vereins für Geschichte und Altertumsfunde Westfalens daß einer Corveyschen Handschrift entnommene Hagenrecht von Wichenhofen.
19. Dezember 2015

Von Hexen und Zauberern

Wehe dem, der in den Ruf kam, eine Hexe oder ein Zauberer zu sein! Schreckliche Qualen und einen grausamen Tod konnte ein solches Gerücht zur Folge haben. Mehrere hundert unschuldige Menschen sind in unserm kleinen Lande dem Hexenwahn zum Opfer gefallen. Auch im lippischen Norden, in Lüdenhausen, Kalldorf, Langenholzhausen, Varenholz, Erder, Stemmen, Almena, Henstorf, Göstrup und Talle, hat man Frauen zu Hexen oder Zauberschen, Männer zu Hexenmeistern gemacht.

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