Die Lemgoer Holzindustrie

Neben kleineren Betrieben gab es in Lemgo zu Beginn des 20. Jahrhunderts sechs Möbelfabriken, zwei Polstergestellfabriken und sieben Sägewerke, die aber auch nur einen Bruchteil der freien Arbeitskräfte beschäftigen konnten.

Der Junge wird einmal Bäcker!“ So oder ähnlich hieß es früher, wenn im Familienrat über die berufliche Zukunft eines Zehnjährigen gesprochen wurde. Das war eine klare Entscheidung, die durch Beruf des Vaters oder andere Umstände getroffen war oder schon für mindestens eine Generation vorherbestimmt war. Ob das immer zum Besten und im Sinne des Hauptbetroffenen war, mag bezweifelt werden. Ob der erwählte Beruf auch eine gut gewählte Berufung war, oder ob er ertragen wurde, wie er einen Ertrag einbrachte, mag ebenfalls dahingestellt werden.

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