29. Mai 2015

Eine Pferdeleistungsschau wie sie sein soll

Salzuflen hat sich seit der Wiederaufnahme seiner Pferdeleistungsschauen schnell emporgearbeitet. In diesem Jahre schufen Umsicht, Fleiß und guter Wille der beteiligten Organisatoren geradezu eine Musterveranstaltung. Das Gefühl der Pferdebesitzer, Reiterinnen und Reiter für den Geist, den die Veranstalter in ein Turnier legen, ist sehr ausgebildet.
10. April 2015

Das Recht des Sachsenpiegels im alten Ufflen des 16. Jahrhunderts

Durch das Zusammenleben der Menschen entstanden bereits in der Urzeit Gewohnheiten und durch deren Anerkennung zunächst eine freiwillige, recht bald aber eine zwangsweise Unterordnung. Aus dem Willen der Gemeinschaft entstand so das Gewohnheitsrecht und schließlich das Gesetzesrecht. Gegenseitig haben diese jahrhundertelang um die Vorherrschaft gestritten.
15. Juli 2014

Eine Lippische Kleinstadt um 1820

„Ordnung muß sein!“ — auch eine Städteordnung. So erließen „Von Gottes Gnaden Paul Alexander Leopold, Regierender Fürst zur Lippe, Edler Herr und Graf zu Schwalenberg und Sternberg usw.“ für das Fürstentum Lippe eine Städteordnung, die am 16. Mai 1843 verkündet wurde.
13. August 2013

Kindheit und Schule

Salzuflen war um die Jahrhundertwende noch eine kleine Ackerbürgerstadt. Meine Eltern bewohnten damals die schöne Besitzung „Krecken aufm Häuschen" an der Wenkenstraße, wo sich heute das Vinzenzheim befindet. „Über dem Häuschen" bedeutet über dem Torwärterhäuschen am Heßkamper Tor.
4. August 2013

Erinnerung an ein kleines Kreuz aus weißer Birke in Bergkirchen

In unserer Heimat liegt ein Kirchlein auf einsamer Höhe, dicht am Waldesrande. Bergkirchen heißt es, wie sicher manche Orte in gleicher Lage. Zur Gemeinde gehören die vielen Bauernhöfe, die verstreut im Umkreis liegen. Schon von weitem grüßt der spitze Kirchturm den einsamen Wanderer, der auf stillen Pfaden entlang einem munter plätschernden Bach seinem Ziel zustrebt: Bergkirchen....
19. März 2012

Die Verleihung der städtischen Privilegien an Salzuflen

Am 20. Juni 1447 gingen die blühenden Ortschaften Salzuflen und Ritteruflen, die ein Weichbild bildeten, in Flammen auf. Zur Zeit der Soester Fehde, in der Graf Bernhard VII. zur Lippe es mit der Stadt Soest hielt, verheerten bekanntlich die auf den Ruf des Erzbischofs Dietrich von Köln gegen die Stadt Soest marschierenden Böhmen das Lipperland und mit ihm besonders Salz- und Ritteruflen und auch den....