Der Überfall im Pfarrhause zu Reelkirchen in der Neujahrsnacht 1799/1800

Altes Pfarrhaus in Reelkirchen (Blomberg), Kreis Lippe, von Grugerio (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der letzte Abend des Jahres 1799 ging zur Neige. Gegen 9 Uhr ging der Pastor Heinrich Schönfeld, damals ein Mann von 37 Jahren, von seiner Arbeitsstube, die im oberen Stock des Hauses lag noch einmal hinunter in die Wohnstube, wo seine Mutter, eine 16jährige Verwandte, die Dienstmagd, der Knecht Heinrich und ein 15jähriger Junge beisammen waren und sich gerade anschickten, zu Bett zu gehen. Er fragte den Knecht, ob auch alle Türen und Fenster das Hauses wohl verschlossen seien und stieg dann, nachdem er allen eine gute Nacht gewünscht hatte, wieder hinauf auf seine Arbeitsstube. Nach kurzer Weile ging er dann in die danebenliegende Schlafstube, um sich zur Ruhe zu legen.

Der erwünschte Schlaf wollte jedoch nicht kommen. Gegen 11 Uhr erscholl unten im Hause das wilde Gebell des Hundes, der trotz wiederholter Zurufe durch ein in der Wand der Schlafstube befindliches kleines Fenster sich nicht beruhigen wollte. So lag der Pastor Schönfeld bis um Mitternacht wach und stand sogar einmal auf, um aus dem Fenster zu sehen und den Grund des wütenden Gebells zu erfahren. Aber bemerkte draußen nichts Verdächtiges und legte sich wieder hin und schlummerte ein. Nach etwa einer halben Stunde hörte er ganz deutlich, wie am Schloss der Tür in seiner Arbeitsstube heftig gerüttelt wurde. In der Meinung, jemand seiner Hausbewohner wolle ihn wecken, sprang er aus dem Bette und rief, nachdem er sich ganz notdürftig angekleidet hatte: Geduld! ich komme schon! Aber da erfolgten sogleich gegen die Tür der Arbeitsstube gewaltige Schläge mit einer Art, die ihn sofort auf den Gedanken brachten, es solle ein Überfall ausgeführt werden. Sogleich ergriff er eine alte mit einem Bajonett versehene Flinte, zwei Pistolen mit kupfernen Pfannen, um sich zu verteidigen. Ehe er aber zu der bedrohten Tür eilte, öffnete er das Fenster der Schlafstube und bemerkte im Mondenschein zwei oder drei bewaffnete Männer, von denen einer ihm von unten her zurief: „Hund, bleib zurück! ich schieße!“ Ein Schuß, den nun Schönfeld aus seiner Pistole abgab, verfehlte sein Ziel. Schnell schloß nun Schönfeld das Fenster der Schlafstube und eilte an die Tür des Arbeitszimmers, wider die ohne Unterbrechung gewaltige Axthiebe donnerten. Die Türe, bestehend aus einem leichten Rahmen von Eichenholz und einer Füllung aus Tannenholz, hatte dadurch eine ganz besondere Festigkeit erhalten, daß einige Jahre vorher auf der Stubenseite ein 15 Zoll breiter und ebenso dicker Eichenpfosten Von oben nach unten mit Schraubbolzen angebracht war, und daß ein Querholz vor der Türe lag, das in eisernen Haken ruhte, also einen festen Riegel bildete.

Um die draußen stehenden Angreifer zu erschrecken, schoß Schönfeld die andere Pistole ab, deren Kugel aber, statt durch die Füllung zu dringen, einen Türpfosten traf. Nachdem noch mehrere Axthiebe gegen die Tür geführt waren, entdeckte Schönfeld oben in der Tür eine große Offnung und konnte durch diese hindurch „viele schauderhafte Menschen“ deutlich erkennen. Mit großer Schnelligkeit stach er nun mit seinem Bajonett durch die Offnung und rief: „Leute, was wollt ihr? ich steche und schieße!“ Ein lautes Gebrüll war die Antwort Jedoch wurden die Axthiebe etwas schwächer, weil sich die Angreifer wegen der Gegenwehr anders stellen mußten. Bald entstand auch auf der anderen Seite jenes Türpfostens ein großes Loch, 2½ Fuß hoch und 3¼ Fuß breit. Nun waren die Angreifer deutlich zu erkennen: sie waren sämtlich mit Pistolen bewaffnet und hielten starke, kurze Stangen in ihren Händen.

Eine Räuberbande um 1800. Johann Baptist Pflug

Ein Angreifer hatte einen langen weißen Rock an und trug einen runden Hut; er schien den Oberbefehl über die Bande zu führen. Ein anderer war hoch gewachsen, hatte ein schwärzliches Gesicht und schien allen Anzeichen nach ein Jude zu sein. Oftmals wurden die Wörter „Offiziere“, „Soldaten“ gerufen, wodurch der Schein erregt werden sollte, daß die Bande militärisch geordnet sei. Die Lichte, die die Bande gebrauchte, waren lange Wachslichte Ein Versuch Schönfelds, durch eins der in der Tür entstandenen Löcher einen Flintenschuß abzufeuern, mißglückte: die Flinte war nicht geladen! Dagegen gaben die Angreiser, deren Wut immer stieg, 3—4 Pistolenschüss e ab, indem sie schrien : „Den Hund nieder! er soll sterben!“ Aber kein Schuß traf.

Nun entstand, nach diesem ersten Angriff, eine kleine Pause, die für Schönfeld, der sich schon recht ermattet fühlte, willkommen war. So laut er konnte, rief er nach seinem Knechte Heinrich, bekam aber keine Antwort. Ebenso vergeblich war es, daß er in die stille Nacht hinausrief: „Feuer! Feuer! Kantor! Krüger! Sölter, helft! ich bin in Not!“ Zwei gute Damaszenerpistolen, die ihm vielleicht gute Dienste geleistet hätten, konnte Schönfeld nicht finden. So ergriff er, um wenigstens ein kleines Abwehrmittel zu haben, eine Flasche und suchte sie durch das Loch auf die Angreifer zu werfen. Aber — o weh! sie schlug an einen Türpfosten, zerbrach in tausend Stücke, durch die Schönfeld sich selbst an den Füßen verwundete Nun begannen auch die Axthiebe mit neuer, größerer Kraft. Schönfeld suchte sie dadurch zu verhindern, daß er fort und fort mit dem Bajonett durch die Löcher stieß, wobei es ihm gelang, mehrere Angreifer zu verwunden, deren Erbitterung und Wut dadurch wuchs. Die Axthiebe donnerten mit immer größerer Gewalt gegen die Tür; furchtbare Drohungen wurden ausgestoßen; schreckliche Flüche wurden laut. Da plötzlich — fuhr ein Axthieb fehl; sie traf kein Holz und flog deshalb dem Angreifer aus der Hand, nahe an Schönfelds Kopfe vorbei und weit in die Stube hinein, wo sie von dem Verteidiger schnell aufgehoben wurde. Der Verlust der Axt brachte die Angreifer in Verlegenheit; sie hielten eine Beratung ab, was nun zu machen sei. Auch diese Pause tat dem Angegriffenen wohl, der inzwischen wieder aus dem Fenster um Hilfe rief, aber vergeblich. Eine Beruhigung und Freude aber war es ihm, zu sehen, daß draußen keine Leiter angesetzt wurde, um durch das Fenster in die Stube zu dringen.

Nun kam der dritte Angriff. Die erschrecklichen Stöße nahmen wieder ihren Anfang, jedoch ohne Axt. Man warf einen 59 Pfund schweren, runden Schleifstein, der auf der Haustenne lag, so heftig gegen die Tür, daß es schien, als müßte sie zertrümmert sein. Allein der Längspfosten hielt stand! Der Stein wurde nicht wieder aufgehoben, wahrscheinlich, weil die Angreifer die Bajonettstiche fürchteten. Dann wurde der Kutscherbock eines Schlittens gegen die Tür geworfen, aber auch diesem Anprall widerstand sie. Nun ward mit einem sechs Fuß langen Baum mit aller Macht wider die Tür gestoßen, auch vergeblich!

Während aller dieser Angriffe hat Schönfeld unaufhörlich mit seinem Bajonett, Und nicht erfolglos, durch die Löcher in der Tür gestochen. Aber plötzlich überfiel ihn ein großer Schrecken: das Bajonett brach bei einem Fehlstoß wider einen Türpfosten ab! Nun bekamen die Angreifer neuen Mut. Mit einer neun Fuß langen Stange stießen sie durch die Türlöcher, und es gelang ihnen, Schönfeld am linken Beine zu verwunden. Aber schnell ergriff dieser mit der linken Hand die Stange, drückte sie nieder, brach sie ab und behielt das abgebrochene Stück in seiner Gewalt. Zum Glück gebrauchten die Angreifer das andere Stück nicht mehr, das durch die abgebrochene Spitze dem Verteidiger besonders gefährliche Wunden hätte beibringen können. Sie hatten eine andere Waffe zur Verfügung — eine Mistgabel! Obgleich Schönfeld oder vielleicht gerade weil er durch diese mehrere Wunden an der Brust und in der linken Seite erhalten hatte, suchte er sich der Mistgabel um jeden Preis zu bemächtigen. Bei einem der nächsten Stöße gelang es ihm, sie mit der Hand zu erfassen und nach einem kurzen, aber heftigen Ringen sie den Angreifern zu entwinden. Die Wut der Angreifer kannte nach diesem Verlust keine Grenzen mehr. Laut schrie ein wilder Kerl: „Beiseite! Nun soll der Hund sterben!“ Mehrere Schüsse nacheinander wurden nun durch die Offnungen abgefeuert. Schönfeld flüchtete schnell in die Schlafstube und rief abermals aus dem Fenster um Hilfe: „Sölter, Rothausen! Feuer! Feuer! Hilfe!“ — aber wiederum vergeblich. Durch diese Hilferufe schienen die Angreifer in einige Verwirrung zu geraten; viele gingen die Treppe hinunter und schon hoffte Schönfeld, daß alle abziehen würden. Allein diese Hoffnung trog. Im Gegenteil: die Gefahr schien zu wachsen, da die Räuber in ein neben der Arbeitsstube, dem Schauplatz aller bisherigen Kämpfe, liegendes Zimmer eindrangen, das mit der Arbeitsstube durch eine leichte Tür verbunden war. Hätten sie gegen diese Tür mit einem starken Baume angerannt, so würde sie in tausend Stücke zersplittert und ihnen das Eindringen in die Arbeitsstube ermöglicht sein. Aber statt wider die Tür zu rennen, durchsuchten sie die in jener Stube befindlichen Möbel. Sie fanden keine große Beute: zwei Stück Leinen und 26—30 Mariengroschen und ein neuer französischer Laubtaler1Auch Lorbeer- oder Franztaler, wurde in Deutschland der französische Ecu au lauriers, ein Typ des Ecu blanc, genannt, der in Südwestdeutschland die Haupthandelsmünze des 18. Jh.s war und auch in Preußen bis in die Mitte des 18. Jh.s zirkulierte. Die Bezeichnung leitet sich vom Münzbild ab, den Zweigen, die das Lilienwappen umgeben., der am Tage vorher von einem Juden gegen Kleingeld eingewechselt war, waren alles, das sie mitnahmen.

Hier mag nun eingeschaltet werden, in welcher Lage die übrigen Hausgenossen waren. Der Arbeitsstube gegenüber schlief die 16jährige Verwandte. Vier oder fünf „entsetzliche“ Menschen waren in ihr Schlafzimmer eingedrungen, hatten sich an ihr Bett gestellt und unter schändlichen Worten versucht, sie aus dem Bette zu werfen, was ihnen nicht gelungen war. Sie hatten dann den Koffer und den Schrank durchwühlt und einige Kleidungsstücke genommen. Diese Verwandte hatte auch gehört, wie draußen ein Mann gerufen hatte: „Der versl . . . Kerl soll sterben! Leute, haltet euch noch einmal tapfer; wir müssen uns was schämen, daß wir viele den einen Hund nicht bezwingen können“.

Der Knecht Heinrich, der neben dem Pferdestalle schlief, hatte, als er den Lärm gehört hatte, versucht zu entfliehen; kaum war er einige Schritte aus dem Hause, so gab eine Schildwache einen Schuß gegen ihn ab und zwang ihn, ins Haus zurück zu eilen, nachdem er laute Hilferufe ausgestoßen hatte. Der 15jährige Junge hatte in seiner Angst unter die Bettstelle kriechen wollen, aber es doch nicht getan, weil der Knecht ihm gesagt hatte, das würde ihm doch nichts helfen. Die Magd dagegen hatte, als sie aufgewacht war und das ganze Haus erleuchtet und mit vielen Menschen angefüllt gesehen hatte, sich unter ihre Bettstelle geflüchtet, wo sie auch unbehelligt blieb.

Nun kam der vierte Angriff. Nach einer Pause bemerkte Schönfeld, wie 5—6 Männer mit einem großen Baum von zehn Fuß Länge und ¾ Fuß Durchmesser die Treppe heraufkamen. In grimmiger Wut und entsetzlich fluchend stießen sie mit diesem Baume gegen die Tür und achteten nicht der Stiche der Mistgabel, mit denen sie abgewehrt werden sollten. Die Tür zitterte jedesmal unter den furchtbaren Stößen und drohte jeden Augenblick zu zerbrechen. Ein Glück war es, daß die Stöße wegen der Enge des Ganges und der Treppe schief kamen und daß es Schönfeld mehrere Male, durch das Zustoßen mit der Mistgabel, gelang, die Stöße abzulenken und abzuschwächen. In der Erkenntnis, daß er um keinen Preis die Verteidigung der Tür einstellen und sich zurückziehen dürfe, beachtete es Schönfeld nicht, daß wiederum mehrere Schüsse wider ihn abgegeben wurden. (In den Gardinen vor dem Bücherbrette fanden sich später zehn Kugellöcher; auch Hagelkörner steckten in den Wänden) Als einmal eine kleine Pause eintrat, eilte Schönfeld abermals ans Fenster und rief: Feuer! Hilfe! Die Angreifer schlossen daraus, daß der Widerstand bald gebrochen sei und riefen sich gegenseitig Mut zu. „Kerls! nun vorwärts! bald haben wir den Hund! Der soll dran glauben!“ Abermals ein furchtbarer Stoß: die untere Füllung der Tür stürzte ein; die Offnung war so groß, daß man hindurchschlüpfen konnte. Nochmals ein Stoß — und auch die Füllung an der Seite, wo das Türschloß saß, brach ein! Diese Öffnung war so groß, daß man hätte hindurch gehen können. Nun hielt es Schönfeld für geraten, auf die Schlafstube zu flüchten. Vorher aber suchte er die Tür so gut wie möglich zu befestigen, indem er eine Stütze davor stellte. Auf der Schlafstube, deren Tür er verschlossen, rief er unaus- hörlich aus dem Fenster um Hilfe. Während dieser Zeit wurden noch immer heftige Stöße gegen die Tür geführt. Etwas gestärkt kehrte Schönfeld nach einer Weile wieder auf die Arbeitsstube zurück, fest entschlossen, die Tür so lange wie möglich zu verteidigen, weil er nicht wußte, ob und wann Hilfe kommen werde, und falls die Tür völlig gesprengt werden sollte, aus dem Fenster zu springen, um damit wenigstens den letzten Versuch, sein Leben zu retten, zu machen.

Wider alles Erwarten nahte bald die Erlösung· Im Dorfe war es allmählich lebendig geworden; die Hilferufe und das häufige Schießen hatten doch den einen oder anderen Nachbarn geweckt. Die Räuber hielten sich nicht mehr für sicher; ein Mann brachte den vor der Stubentür stehenden Angreifern den Befehl, aufzuhören Mit großem Gepolter wurde der Baum weggeworfen; die Lichter wurden schnell ausgelöscht und das Haus wurde „von 40 Ungeheuern gereinigt.“ Schönfeld, der anfangs eine List der Räuber vermutete, verhielt sich eine Zeitlang ruhig, rief dann aber bis zum Ermüden aus dem Fenster: ,,Feuer! Feuer! Hilfe! Not! Kantor! Sölter!“ und alle Namen der Nachbarn. Die erste Troststimme, die er hörte, war die der Hanna Rothausen: „Ach, leben Sie noch?“ Sie hatte kurz vorher ein Blasen, wahrscheinlich auf einem Bockshorn, dessen sich die Juden in ihren Synagogen bedienen, gehört und war dadurch aufmerksam geworden, daß im Pfarrhause wohl etwas Besonderes vorgehen müsse. Daraus kam der Schullehrer Sölter und läutete die Glocken, wodurch dann die Leute aus dem Dorfe herangelockt wurden, „mit Feuereimern und anderen lächerlichen Waffen.“

Jetzt, so schreibt Schönfeld, kam eine Ruhe und Freudigkeit in meine Seele zurück, die über alle Beschreibung ist. Ich blickte auf zu dem mit Sternen besäten Himmel und sprach: Dank dir, mein Vater! zu dir soll in dieser ersten Morgenstunde mein Dankgebet aufsteigen!

Bald kamen die Hausbewohner und umringten den Geretteten und weinten mit ihm vor inniger Freude. Gegen 9 Uhr war fast die ganze Gemeinde im Pfarrhause versammelt. Um 10 Uhr fand der Neujahrsgottesdienst statt mit einem „Sermon“ über: „Mein Vaterwirket bis hier.“

Zum Schluß noch einige Bemerkungen. Wer waren die Räuber? Ihre Zahl muß nach den in den Schnee eingedrückten Spuren mindestens 43, vielleicht viel mehr, betragen haben. Es sollen Juden gewesen sein, die bei der Schiederschen Glashütte einige Tage vorher vorüber gekommen waren und von denen einer gesagt hatte, ihrer wären 75 und sie wollten nach Reelkirchen, Sie sind dann, falls sie wirklich dorthin gekommen sind, über die Grenze auf preußisches Gebiet geflüchtet; alle Nachforschungen sind vergeblich geblieben. Ob sie im Pfarrhause große Schätze vermutet hatten? Es war bekannt geworden, daß Schönfeld in Holland gewesen war und von dort ein den Armen von Reelkirchen zugefallenes —- Vermächtnis geholt habe: ob es darauf abgesehen war? Jedenfalls war kein Geld im Hause. „Ich hatte ja keine Schätze“ heißt es in dem Berichte. Daß das Schießen von den Dorfbewohnern nicht beachtet wurde, hat darin seinen Grund, daß das Schießen für das sog. Neujahrsschießen gehalten« wurde. Die Sage hat diesen Uberfall mit mancherlei Beiwerk ausgeschniückt; die Geschichte, wie sie hier gegeben ist, beruht auf einem von Schönfeld selbst geschriebenen Bericht; Schönfelds Tür, d. h. der Mittelpfosten, ist noch vorhanden; die jetzige Pfarrscheune war das alte Pfarrhaus, das früher im Baumhofe lag.

Quelle: Lippischer Dorfkalender 1918 – Von Superintendent Doht