20. März 2013

Die Geschichte der Blomberger Burg

Der 15. Februar 1962 wird ein bemerkenswertes Datum in der Geschichte der Stadt Blomberg bleiben. An diesem Tage ist die ehrwürdige Blomberger Burg, die bis dahin Bückeburger Eigentum war, in den Besitz der Stadt übergegangen. Es ist freudig zu begrüßen, dass die darüber seit einiger Zeit geführten Verhandlungen zu einem Erfolge geführt haben und dass diese Ur- und Keimzelle der heutigen Stadt nach zweihundertjähriger „Fremdherrschaft" ihre „Wiedervereinigung" erlebt.
20. März 2013

Die ehemalige Klosterkriche zu Blomberg

Im Seligen Winkel zu Blomberg steht seit nunmehr fast 500 Jahren die ehemalige Klosterkirche zum Heiligen Leichnam, heute Pfarrkirche der Reformierten Gemeinde, die im Jahre 1477 vom Paderborner Weihbischof Johannes Ymmink, Episcopus Thefelicensis, geweiht wurde. Das Blomberger Kloster war eine Gründung der Augustinerchorherren aus Möllenbeck, die im Jahre 1468 vom Edelherrn Bernhard VII herbeigerufen worden waren, um eine Gedächtnisstätte zu Ehren des Heiligen Leichnams Christi zu errichten und die aus allen Teilen der Welt zahlreich herbeiströmenden Pilger geistlich zu betreuen, [...]

20. März 2013

Das Blomberger Amthaus von 1572

An der Südwestecke des Pideritplatzes, dort wo die schmale Zuwegung zur Burg mit ihrem holprigen Kopfsteinpflaster beginnt, liegt das sogenannte Amtshaus, das eigentlich richtiger Amtmannshaus heißen müsste. Denn hier wohnten seit der Erbauung des Hauses im Jahre 1572 die herrschaftlichen Verwalter des Amtes Blomberg mit ihren Familien.
20. März 2013

Kirche, Linde und Alter Krug zu Reelkirchen

Der Blick auf den ehrwürdigen Friedhof von Reelkirchen — wie er sich auf dem Titelbild dem Beschauer darbietet — erfreut seit vielen Jahrhunderten in jedem Frühling von neuem Einheimische und Auswärtige. Hat die Kirche seit ihrem Bestehen auch einige Male Gestalt und Form verändert, sind Stamm und Äste der tausendjährigen Linde umfangreicher und knorriger im Zeitenlauf geworden....
20. März 2013

Alverdissen, einst Hagenfestung und Herrensitz

Die älteste noch erhaltene Urkunde, in welcher der Ort Alverdissen erwähnt wird, ist fast 600 Jahre alt. Am 26. April 1366 erhielt Graf Heinrich V. zu Sternberg vom Nonnenkloster Ullenhausen im Tauschwege acht Stück Land bei „der Alverdisser Gemeinheit”, und in einer Urkunde vom 1. August 1370 geloben die „rade und Meynheyde” der Städte Bösingfeld, Barntrup und Alverdissen eidlich, dass sie dem Grafen von Schauenburg, dem die Sternberger ihr Land unterstellt....
20. März 2013

Der Bau des Barntruper Schlosses 1584-1604

Vom 18. bis 24. Mai 1976 veranstaltete die Stadt Barntrup eine eindrucksvolle Festwoche zur Erinnerung an die Verleihung des Stadtprivilegs vom 21. Mai 1376 durch den Grafen Heinrich V. von Sternberg.
19. März 2013

Was aus dem alten Barntruper Hagen wurde

Am Sonnabend nach Reminiscere 1496 (5. März) hatte Bernhard, der Edelherr zur Lippe, seinen Untersassen, Mann und Getreuen Gerlach von Kerßenbrock mit einem rechten Erbmannlehen belehnt und zwar mit einem Hofe zu Hensentorp und einem freien lippischen Hof, innerhalb von Barrentorpe bei der Nedern Porten gelegen, nebst allen Zubehörungen.