8. Juni 2015

Das Gut Rothensiek und die Stadt Horn

Zwischen den beiden Landstraßen Horn—Heesten—Steinheim und Horn—Leopoldstal liegt, eingebettet in eine mit Buchenwald bestandene Senke, einsam und weltabgeschieden das Gut Rothensiek, früher Rodensiek geheißen. Es hat eine höchst bewegte Geschichte; die alten Akten und Urkunden sind so interessant, daß wir von ihnen hier einiges berichten wollen.
30. Juli 2013

Gut Biesterfeld

„Geen kasteel, geen kerk, geen kroeg!“ — Es ist der bekümmerte Ausruf vieler holländischer Besucher, die sich aufgemacht hatten, den Stammsitz der Familie des Gemahls ihrer Königin, des Prinzen Bernhard der Niederlande, kennenzulernen. Und nun bleibt es den Biesterfeldern überlassen, diese Gäste mit einem Nachhilfeunterricht in Lippischer Geschichte auf den rechten Weg zu bringen! Genauer gesagt: den Zusammenhang zwischen dem zuletzt — bis 1918 — in Detmold regierenden Hause Lippe-Biesterfeld und der bescheidenen Siedlung Biesterfeld, südwestlich von Rischenau2Biesterfeld, zum Lügder Ortsteil [...]

25. Juli 2013

Das ehemalige Rittergut Braunenbruch in Detmold

Im Jahre 1348 gab der Edelherr Otto zur Lippe (diesseits des Waldes, 1344-1360) dem Detmolder Burgmannen „Alrad der Schwarze" (1306-1350) die Zustimmung zur Errichtung eines Hauses und einer „Vestene" auf einem Walle, genannt der „freie Winkel" bei Odermissen.
22. März 2013

Das Renaissanceschloss in Wendlinghausen

Die Vorgänge, die einst zur Schaffung des Gutes Wendlinghausen führten, würden wir heute schlicht unsozial nennen, waren aber damals nichts Ungewöhnliches. In einem Bericht aus dem Landtage von Cappel wird am 26. März 1544 vermerkt:
21. März 2013

Herberhausen – einstiges Rittergut und lippisches Lehen

Als ich um die Jahrhundertwende zum ersten Male auf dem Waldfriedhof von Herberhausen stand und bald danach das damalige Rittergut kennenlernte, ahnte ich nicht, dass ich in der Folgezeit vielhundertmal dorthin pilgern würde, um mich der Natur zu freuen und Kraft zu sammeln für den Alltag des Lebens.
20. März 2013

Die Bauern im Kampf gegen das Rittergut Hornoldendorf

1601 und die folgenden Jahre vereinigte Graf Simon VI. die Höfe Meier, Hermeler und Vogel zur Domäne Hornoldendorf. 1614 überließ er sie als adeliges, landtagsfähiges Gut an Hans Adam von Hammerstein. Durch die Bildung des Rittergutes verschoben sich die sozialen Verhältnisse in Hornoldendorf.