12. Februar 2015

Erder an der Weser

Wer kennt es heute noch im Lipperlande, das Dorf Erder an der Weser? Die Autofahrer sausen hindurch und sehen kaum die schöne Hainbuchenallee, durch die sie fahren. Die Paddler auf dem Strom winken den Frauen am Ufer zu und gleiten weiter.
31. Januar 2015

Die Entstehung des Dorfes Wiembeck

Zu den jüngsten Siedlungen im Lipperlande gehört auch das Dorf Wiembeck in der Reihe der sogenannten Hagendörfer. Es war im 12. und 13. Jahrhundert, zur zeit der Gründung der ersten deutschen Kolonie im Baltenlande, als fleißige, knorrige Bauern gen Osten zogen, um brachliegenden fruchtbaren Boden zu bebauen.
7. Januar 2015

Der Hof – ein Geschichte aus Huxol

Draußen lag das vorweihnachtliche Land unter einer dichten Schneedecke. In kurzen, heftigen Stößen pfiff der Wind um das Haus und ließ die Buchenscheite im grünen Kachelofen aufknistern. Eine angenehme Müdigkeit kroch in den Gliedern hoch und machte mir den Kopf schwer.
18. September 2013

Haustenbeck im Jahre 1840

Die Dorfschaft Haustenbeck besteht aus 106 Stätten, den Pfarr- und Schulgebäuden, und dem Popp'schen Erbkruge nebst Mühle. Die Colonate liegen zerstreuet in der Senne umher, in einem Umkreise von etwa drei Stunden. Unter denselben ist nur eine einzige Kleinkötterstätte, die übrigen sind Hoppenplöcker-, Straßenkötter- und Neuwohnerstätten.
21. August 2013

Das Freilichtmuseum Detmold ein Jahr vor der Eröffnung

Bereits im Jahre 1962 faßte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe den Beschluß, auf einem 80 ha großen Gelände am Königsberg zwischen Detmold und Heiligenkirchen ein zentrales Freilichtmuseum bäuerlicher Kulturdenkmale zu errichten. Das landschaftlich großartige, morphologisch vielgestaltige Gelände wurde auf Grund eines Erbbauvertrages vom Landesverband Lippe ....
21. August 2013

Eine hebräische Hausinschrift in Großenmarpe

Vor einigen Jahren wurde durch Zufall eine hebräische Hausinschrift an der Giebelwand eines alten Fachwerkbaues in Großenmarpe entdeckt. Eine Seltenheit unter den lippischen Inschriften! Als der jetzige Besitzer dieses Hauses das alte Gebäude, einen Dreiständer aus dem Jahre 1685, abbrechen ließ, wurden an einer Stelle, wo der Putz abgebröckelt war, unbekannte Schriftzeichen....
19. August 2013

Die große Wäsche

Das Waschen der Wäsche, das heute mit Hilfe von Waschmaschine, Trockner und Vollwaschmittel höchstens zwei bis drei Stunden dauert und - von wenigen Handgriffen abgesehen - völlig...
12. August 2013

Osterfeuer auf dem Tönsberg

Wer seinen Osterspaziergang so einrichtet, daß er beim Dunkelwerden auf einer unserer Bergkuppen steht, hat fast überall in unserem Gebiete ein prächtiges Bild vor sich: Sobald es anfängt zu dämmern, leuchtet ein Feuer auf, bald folgt ein zweites, ein drittes. Und wenn wir unseren Standpunkt richtig gewählt haben, so können wir schließlich die lodernden Holzstöße kaum noch zählen. Einige dieser Feuer fallen besonders auf, das sind die Großen im Lande. Das auf dem Tönsberge bei Oerlinghausen gehört dazu. Ein alter [...]

3. August 2013

Der Krug zu Donop

Die heute von lebhaftem Verkehr berührte und sich durch neue Siedlungen mächtig ausweitende Ortschaft Kirchdonop bestand vor drei oder vier Jahrhunderten nur aus wenigen sich um die ehrwürdige Kirche gruppierenden Hausstätten. Es waren die Häuser für den Pfarrer, Küster, Krüger und die Gebäude kleiner Landwirte und Handwerker.
10. Juli 2013

Die alten Dorfkrüge im Lipperlande

Weit und breit liegen im lippischen Lande die Krüge zerstreut. Bald sind es alte, ehrwürdige Dorfkrüge, bald einsame Gaststätten an alten Heerstraßen und ihren Kreuzungspunkten, bald alte Gasthöfe, in denen zur Zeit des vor hundert Jahren regen Frachtwagenverkehrs die Reisenden übernachteten oder von denen zur Überwindung von Höhenzügen und steilen Straßenstrecken „Vorspann“ geleistet wurde. Ursprünglich wurde von unseren Altvorderen wohl jede Gaststätte als „Krug“ bezeichnet, und es ist auch anzunehmen, daß an vielen von ihnen über der Tür als Aushängeschild ein [...]

27. Juni 2013

Der Schlänger Markt

Über 200 Jahre Schlänger Markt

Amtsrat Hermann Krücke aus Horn hatte am 11. Dez. 1789 bei der Regierung in Det­mold den Vorschlag gemacht, „zu Schlangen auf der offenen Heide daselbst, vorerst jähr­lich, einen Kram- und Viehmarkt anzule­gen.“ Es war die Zeit des fürstlichen Absolu­tismus, in der man mit Hilfe der Wirtschafts­lehre des Merkantilismus, versuchte, den Wohlstand des Landes durch Handel und Förderung der gewerblichen Produktion zu heben. Es dauerte dann aber noch 2 Jahre, bis der erste Markt zu Schlangen auf [...]

22. März 2013

Wendlinghausen – Die Geschichte eines lippischen Dorfes

Es ist schon etwas Ungewöhnliches, wenn ein Dörflein von der Größe Wendling­hausens sich seiner Vergangenheit erinnert! Große Dinge haben sich hier nicht zu­getragen. Die Menschen, die hier gelebt haben, sind gekommen und gegangen.