23. März 2013

Als es noch „Dienstmädchen“ gab

Die Minnas der guten alten Zeit sind ausgestorben. Heute will niemand mehr Dienstmädchen heißen, selbst der Titel einer Hausangestellten zieht nicht mehr. Es ist schon einige Generationen her – wir müssen ins vorige Jahrhundert zu­rückblicken -, als die Mädchen, selbst soweit sie noch als „gut situiert“ galten, Stellung im städtischen oder ländlichen Haushalt annahmen. Die Haushaltungen waren meist recht einfach. Oft war Vieh vorhanden. Eine Stellung bei einer Kaufmannsfamilie war schon eine „bessere Position“, und wenn ein Mädchen bei dieser [...]

20. März 2013

Erinnerungen eines Neunzigjährigen an Barntrup.

Ich bin im Jahre 1834 geboren. Damals war Barntrup bedeutend kleiner als heute, und hatte nur 180 Nummern. Indessen waren die Menschen viel anspruchsloser in ihren Wohnungsverhältnissen,und es wohnten damals drei Familien in Häusern, die heute nicht einmal mehr für eine Familie ausreichen. In meinem Geburtsjahre sind 46 Kinder geboren, also beinahe.... gerade so viel, wie heute in einem Jahre geboren werden, (1923 waren es 47).
20. März 2013

Eine Jugendgeschichte aus Barntrup

Der 1830 geborene Ludwig Hartmann bewirtschaftete mit seiner Frau Karoline, geborene Hasselmeier, einen kleinen Bauernhof an der Mittelstraße gegenüber der Stenebergschen Zigarrenfabrik. Sie hatten fünf Söhne und drei Töch­ter. Heinrich übernahm als Altester den Hof. Seine Brüder wurden Handwerksmeister, während seine Schwestern aus dem Hause zogen und heirateten.
20. März 2013

Der Tod in den Ellern

Von einem Erlebnis aus dem ersten Nachkriegsjahr soll hier berichtet werden, einer Zeit, als in unserer alten Schule an der Mittelstraße in zwei und in der sog. Roten Schule an der Sophienstraße in drei Klassenräumen zusammen täglich in drei Schichten 550 Schüler unterrichtet werden mussten ...