18. September 2015

Heimattage im Schwalenberger Lande

Im Jahre 1906 wurde gelegentlich der 650-Jahrfeier der Gründung der Stadt Schwalenberg das von Dr. Karl Lohmeier verfaßte Volksspiel „Schwalenberg“ im Rahmen eines großen Heimatfestes zum ersten Male aufgeführt. Es fand einen derart starken Beifall, daß die Schwalenberger sich entschlossen, diese Aufführungen in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. So wurde der von dem unvergeßlich gebliebenen Pastor Zeiß in Schwalenberg wachgerufene Heimatgedanke gepflegt und in den Heimatfesten der Jahre 1908, 1912, 1924, 1929, und 1934 immer wieder tatkräftig und wirkungsvoll gefördert. Dann [...]

16. Februar 2015

Die ehemalige Kapelle in Großenmarpe

Sie verfiel etwa im Jahre 1906 dem Abbruch, als Opfer einer Zeitanschauung, die der Bedeutung alter Baudenkmäler für Volkstum, Geschichte und Landschaft noch ohne das richtige Verständnis gegenüberstand. Ohne zwingende Notwendigkeit wurde sie nachdem sie Generationen als Andachtsstätte gedient hatte, beseitigt.
9. August 2013

Als Schloß Brake noch Landesresidenz war

Über eine Sonderausstellung im Weserrenaissance-Museum

Vom 27. Mai bis zum 4. November 1990 wurde im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake die Sonderausstellung „Residenz der Renaissance — Schloß Brake“ gezeigt. Nach der Eröffnungsausstellung, in der programmatisch die künftigen Arbeitsgebiete des Museums umrissen wurden, geht es nun darum, besonders interessante Aspekte zu vertiefen. Anhand der bewegten Bau- und Kulturgeschichte des Wasserschlosses Brake bei Lemgo werden in dieser Ausstellung exemplarisch Aufgaben und Funktion eines Residenzschlosses, mit dem Schwerpunkt der Zeit um 1600, erläutert.

Nicht nur die Museumsbesucher [...]

13. April 2013

Das Hermannsdenkmal 1875

Die Einweihung des Hermannsdenkmals ist heute Mittag glänzend erfolgt. Den Kaiser begrüßten an 30 000 Men­schen, unter ihnen Deputationen von vielen deutschen Städten und auch aus Nordamerika. Die Ankunft des Fest­zuges auf der Grotenburg erfolgte um elf Uhr...
22. März 2013

Karl Junker und das Junkerhaus

Einen der seltsamsten Bewohner Lemgos, den Maler Karl Junker, lernten wir schon kennen, als wir noch Kinder waren. Er saß damals oft im Schloßhof neben der Böttcherstube mit seiner Zeichenmappe auf den Knien und malte den Schloßturm. Ein großer schwarzer Schlapphut bedeckte sein finsteres Gesicht mit den sonderbar scheuen Augen, und um den ganzen Mann war eine Welt von Einsamkeit, die sogar wir respektierten. Es ging die Sage, daß er als junger Mann Mitarbeiter des Bayernkönigs an dessen Schlössern gewesen war, [...]