14. August 2015

Der Überfall im Pfarrhause zu Reelkirchen in der Neujahrsnacht 1799/1800

Der letzte Abend des Jahres 1799 ging zur Neige. Gegen 9 Uhr ging der Pastor Heinrich Schönfeld, damals ein Mann von 37 Jahren, von seiner Arbeitsstube, die im oberen Stock des Hauses lag noch einmal hinunter in die Wohnstube, wo seine Mutter, eine 16jährige Verwandte, die Dienstmagd, der Knecht Heinrich und ein 15jähriger Junge beisammen waren und sich gerade anschickten, zu Bett zu gehen.
22. März 2013

Der „Kropsche“ Folterkasten im Museum Hexenbürgermeisterhaus

„DIE RACHE GOTTES ERWACHE …“ ANNO 1773/74:

Ein dreifacher Mord und die letzte Hinrichtung in Lemgo

1. Die Opfer der Mordtat und ein mögliches Tatmotiv

1.1 Die Entdeckung der Mordtat Am Pfingstmorgen des Jahres 1773 um 6 Uhr früh wurde der Lemgoer Obrigkeit ein dreifacher Mord gemeldet. Eine Stunde später begaben sich die beiden Bürgermeister Johann Anton Benzler und Christian Friedrich Helwing, der Stadtsekretär Johann Albert Hermann Heldmann, der Stadtphysikus Dr. Christoph Heinrich Kruse und der Chirurg Johann Dietrich Mische in das Haus des Bäckers [...]

22. März 2013

Hausabriss an den Externsteinen

Es war im Herbst des Jahres 1616. Bei den Externsteinen und Umgegend im Walde trieb sich allerhand übles Gesindel herum: „Räuber, Schelme, Mörder und Diebe." So steht es in den Akten des Staatsarchivs Detmold. Überfälle an den Durchgangswegen der Egge und des Teutoburger Waldes waren seit längerer Zeit bereits der Schrecken der Anwohner und Reisenden.
21. März 2013

Mord und Straßenraub

Es geschah im Jahre 1794, genau am 16. Juli 1794, als in Detmold der Tat überführte Tagelöhner Franz Henrich Böger aus Brake durch das Rädern in den Tod geschickt wurde. Es war zugleich die letzte Hinrichtung, die Detmold erlebte.