22. August 2017

Aus den Briefen eines wandernden lippischen Handwerksgesellen

Heinrich Uhmeier wurde 1857 in Barntrup geboren. Sein Vater Ludwig Uhmeier starb schon 1859 im Alter von 44 Jahren, gerade als er nach dem Brande von 1858, der einen großen […]
20. Juni 2015

Eine Reisebeschreibung Lippes aus dem Jahre 1821

Im Besitze des Herrn Erich Weisser in Hillegossen, Heeperstraße Nr. 60, Papieringenieur der Feldmühle, Papier- und Zellstoffwerke A. G., Werk Hillegossen bei Bielefeld, befindet sidi aus dem schriftlichen Nachlaß seines Urgroßvaters Karl Friedrich […]
17. Februar 2015

Hannes Hecker – Eine lippische Zieglertragödie

Als sie Johann Hecker mit durchstochener Brust aus dem Krugsaal getragen und auf das Sofa in der Schankstube gebettet hatten, blieb nur eben noch Zeit, die Sterbesakramente zu reichen. Der […]
6. August 2014

Leben an einer großen Straße

Bilder aus 2000 Jahren westlippischer Landesentwicklung Das Buch „Auf den Spuren der Menschen im lippischen Westen” enthält den Versuch, das Überkommene in Landschaft und Siedlung nach der Entstehung zuordnen und […]
29. März 2014

Ein Augustdorfer Zieglerleben um 1900

Um die Jahrhundertwende arbeitete ein großer Teil der Augustdorfer im Zieglerberuf. Die wenigen wirtschaftlichen Verdienstmöglichkeiten innerhalb des Dorfes zwangen die Männer, nach auswärts zu gehen. Die kümmerlichen Erträge des Sandbodens reichten zum Lebensunterhalt der Familie kaum aus. Überdies hatten fast alle Familien eine ansehnliche Kopfstärke.
19. Dezember 2013

Am Rand der Senne

Um die Mittagszeit wird es in den Kiefernschlägen unerträglich heiß. Die Baumpieper verstummen, und die Heidelerchen sind müde. Die Luft ist voller Harzgeruch. Aus den Kronen kommt ein leises Knacken, wenn sich die Zapfen öffnen. Nur die Waldameisen werden eiliger, sie mögen nicht den kühlen Morgen und die naßkalten Regentage.
14. August 2013

Die lippische Wirtschaft im Industriezeitalter

Wie alle absoluten Zahlen sind auch diese nur beschränkt aussagefähig und erhalten ihr volles Gewicht erst in Verbindung mit Bezugsgrößen. So sei denn daraufhingewiesen,....
12. August 2013

Aus der Zeit des wilden Automobilismus in Ostwestfalen-Lippe

„AUSSCHREITUNGEN GEGEN AUTOMOBILISTEN HABEN ÜBERHAND GENOMMEN Im Herbst 1906 führte der Kaiserliche Automobil-Klub bei der Preußischen “ Regierung Klage darüber, „daß in letzter Zeit die Ausschreitungen gegen Automobilisten außerordentlich überhand genommen […]
11. August 2013

Als Radfahren noch gefährlich war

Nicht nur Kinder und frei umherlaufende Hunde bedeuteten um 1880 eine große Gefahr für einen Radfahrer, sodaß man jemanden, der ohne Peitsche gefahren wäre, mit Recht als äußerst leichtsinnig bezeichnet hätte. Wenn sich ein solcher Velozipedfahrer durch die Dörfer schlängelte, dann ließen die Bauern ihre Hunde los und hetzten sie hinter dem verrückten Kerl her. Übrigens hatten nicht alle Radfahrer Peitschen, sondern die ganz gewitzten waren mit Schreckschußpistolen ausgerüstet.
24. Juli 2013

Die Amerika-Wanderung aus dem Fürstentum Lippe

Nur wenigen Lippern ist bekannt, daß sich jenseits des großen Ozeans ihre Landsleute ein Sinnbild ihrer Heimat errichtet haben. In Minnesota erhebt sich seit etwa einem Jahrhundert das Hermanns-Monument als eine naturgetreue Nachbildung des Bandeischen Denkmals. Es legt Zeugnis für die Heimatliebe ab und verdeutlicht den Wunsch der ausgewanderten Lipper, die Verbindung zu den Landsleuten auch in der neuen Umgebung aufrechtzuerhalten.
18. Juli 2013

Die Straßenbahn von Detmold nach Paderborn

Sowohl in Paderborn wie auch in Detmold existierten seit 1900 Straßenbahnlinien. Sie dienten in erster Linie der Anbindung des Umlandes an die städtischen Zentren und an die überregionalen Eisenbahnen, weniger dem innerstädtischen Verkehr.
30. März 2013

Eine Postreise durch das Lippische Land 1835

Es war am Tage vor Pfingsten 1835, als ich ermüdet von einer langen Fußtour in Herford – dem alten „Herevorden“, in lippischem Platt „Hervede“ genannt -, ankam. Am Turm der […]
19. März 2013

Ein königlicher Einzug

Wie König Karl, der spätere Vater der Kaiserin Maria Theresia von Österreich, als junger König am 9., Oktober 1703 in Barntrup einen feierlichen Einzug hielt und für eine Nacht auf der alten, früheren Gräflichen Burg Quartier nahm. Zu jener Zeit hat die damalige kleine Landstadt Barntrup immer wieder um ihr Stadtrecht ringen müssen gegen Landesherren und den Widerspruch der übrigen Alt-Städte. Kriege und Fehden — die Eversteiner und Soester Fehde sowie der Dreißigjährige Krieg—hatten der Stadt sehr zugesetzt. Dazu kamen die mannigfachen Brände.

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